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Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. Rostalski

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Stellenausschreibung

Studentische Hilfskraft (SHK) (w/m/d) gesucht

Sie interessieren sich für Strafrecht, organisieren gerne und übernehmen Verantwortung? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen!

Der Lehrstuhl von Frau Prof. Dr. Dr. Rostalski sucht zum 01. Dezember 2026 eine studentische Hilfskraft (SHK) (w/m/d) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 6 Stunden zur Unterstützung der Lehrstuhlorganisation und der wissenschaftlichen Arbeit.


Ihre Aufgaben

• Sie unterstützen die Organisation des Lehrstuhls und übernehmen Verwaltungsaufgaben im laufenden Lehrstuhlbetrieb.
• Sie wirken an rechtsgebietsübergreifenden Recherchen mit und bereiten die Ergebnisse sorgfältig und strukturiert auf.
• Sie behalten bei organisatorischen Abläufen den Überblick und kümmern sich eigenständig und zuverlässig um die Ihnen übertragenen Aufgaben.


Das bringen Sie mit

• Sie studieren Rechtswissenschaften und haben Interesse an wissenschaftlicher Arbeit sowie Freude an strafrechtlichen Fragestellungen. Bewerbungen von Studierenden ab dem zweiten Semester sind besonders willkommen.
• Sie arbeiten sorgfältig, strukturiert und selbstständig und verfügen über sehr gute organisatorische Fähigkeiten.
• Sie zeigen Eigeninitiative, denken mit und gehen Herausforderungen lösungsorientiert an.
• Idealerweise haben Sie bereits Verantwortung übernommen – beispielsweise in einem Verein, einer studentischen Initiative oder einer anderen Organisation.
• Erste Erfahrungen mit wissenschaftlicher Recherche und analytisches Denkvermögen runden Ihr Profil ab.
 

Das erwartet Sie bei uns

• Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit Einblicken in die Lehrstuhlorganisation und aktuelle strafrechtliche Forschungsprojekte
• Die Möglichkeit, wissenschaftliches Arbeiten kennenzulernen und Ihre juristischen Kenntnisse zu vertiefen
• Flexible Arbeitszeiten, die sich mit Ihrem Studium vereinbaren lassen
• Ein kollegiales Team, das Wert auf Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung legt
• Raum für Eigeninitiative und die Übernahme von Verantwortung

Weitere Informationen finden Sie in diesem PDF.


Sie möchten unser Team unterstützen?

Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung (inklusive Anschreiben, Lebenslauf, Abitur-Zeugnis und aktueller Notenübersicht) elektronisch und in einer PDF-Datei bis zum 04.10.2026 an ls-rostalski@uni-koeln.de. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Für Rückfragen steht Ihnen Julia Keselj (julia.keselj@uni-koeln.de) gerne zur Verfügung.

Neue Veröffentlichung

§ 140 StGB im Spiegel obergerichtlicher Rechtsprechung: Schutz oder Gefährdung des öffentlichen Friedens?

Herr Dr. Erik Weiss und Frau Prof. Dr. Dr. Rostalski haben in der aktuellen Ausgabe der KriPoZ einen Beitrag zu dem Straftatbestand der Belohnung und Billigung von Straftaten gem. § 140 StGB veröffentlicht. Der Tatbestand hat seit seiner Reform im Jahr 2021 und u.a. infolge prorussischer Äußerungen, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg stehen, an Bedeutung gewonnen: Während 2020 in der PKS noch lediglich 148 Fälle erfasst wurden, waren es 2025 bereits 2.332 – ein Anstieg um mehr als 1.470 % in fünf Jahren. Der Beitrag nimmt zwei obergerichtliche Entscheidungen zum Anlass, die Legitimation dieser Vorschrift und ihrer praktischen Anwendung einer Revision zu unterziehen.

Den Beitrag finden Sie hier.

Neues Forschungsprojekt

Entlarven helfen – BOSNET soll Behörden im Kampf gegen digitale Desinformation stärken

Wie können staatliche Institutionen und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) effektiver gegen Desinformation in digitalen Medien vorgehen? Mit dieser drängenden Frage beschäftigt sich das neu bewilligte Forschungsprojekt „BOSNET – Behördenübergreifende Informationsbewertung und Austausch von Wissen im Umgang mit Desinformation“, das von dem Potsdamer Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Stefan Stieglitz koordiniert wird. Das Projekt wird ab Juli 2026 im Förderprogramm „Vertrauen in Demokratie und Staat: Digitale Desinformation erkennen und abwehren“ mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert. Unter der Leitung der Universität Potsdam kooperieren wissenschaftliche Partner wie die Universität Bamberg, die Universität Tübingen – Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), und die Universität zu Köln (Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski). Wirtschaftspartner ist die Virtimo AG, während die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) als Behördenpartner am Projekt beteiligt ist.

BOSNET soll die Handlungsfähigkeit von Behörden und Organisationen im Umgang mit Desinformation stärken. Im Mittelpunkt stehen die Bewertung von Verdachtsfällen und der Aufbau von Strukturen für einen behördenübergreifenden Wissensaustausch. Dafür wollen die Forschenden unter anderem ein KI-basiertes Analysemodul entwickeln, das die Erkennung von Desinformation unterstützen soll. Darauf aufbauend soll ein geplantes Vernetzungsmodul den BOS ermöglichen, sich zu vernetzen und das Entlarven und Widerlegen von Falschinformation – das sogenannte Debunking –, zu koordinieren. Eine gemeinsame Wissensdatenbank mit Informationen zu Desinformationsfällen und behördlichen Reaktionen soll schließlich dazu dienen, die zusammengestellten Informationen und Strategien jederzeit abrufbar bereitzuhalten. „Das Projekt leistet einen Beitrag zur Stärkung des Vertrauens in staatliche Institutionen und greift aktuelle Debatten zu KI-generierter Desinformation, Deepfakes und koordinierten Kampagnen in sozialen Netzwerken auf“, sagt Projektleiter Prof. Stefan Stieglitz. „Durch praxisnahe Lösungen für Sicherheitsbehörden wollen wir nicht zuletzt die öffentliche Diskussion über den Umgang demokratischer Gesellschaften mit digitaler Desinformation bereichern.“

Die Leitung des rechtswissenschaftlichen Teilprojekts wird Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski innehaben. Das rechtswissenschaftliche Teilprojekt soll im Gesamtverbund insbesondere zu Bedingungen und Grenzen der geplanten Kommunikationsmaßnahmen forschen. Die Projektarbeit wird in enger Abstimmung mit den interdisziplinären Projektpartnern realisiert.

Neue Veröffentlichung

Sammelband "Georg Freund, Schuldspruch und Strafe als Resonanz des Rechts" ***

Anlässlich seines 70. Geburtstages haben Dr. Annika Bünzel, Prof. Dr. Alexander Koch und Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski einen Sammelband mit den wichtigsten Aufsätzen von Prof. Dr. Dr. h.c. dupl. Georg Freund herausgegeben.

Georg Freund lehrte von 1992 bis 2022 an der Philipps-Universität in Marburg. Sein wissenschaftliches Wirken reicht von den Grundlagen des Strafrechts bis hin zu den konkreten Fragestellungen bei der Anwendung von Straftatbeständen des Besonderen Teils und des Nebenstrafrechts. Die große Zahl seiner Beiträge erschwert eine umfassende Auseinandersetzung mit den Inhalten seiner wissenschaftlichen Werke – besonders für diejenigen, die sich ganz neu mit seinem Konzept einer personalen Straftatlehre auseinandersetzen wollen. Um dies zu erleichtern, soll die Zusammenstellung seiner wichtigsten Beiträge aus Zeitschriften und Festschriften in diesem Buch eine geeignete Grundlage bieten. Vorangestellt ist eine Einführung dreier seiner Schülerinnen und Schüler, die einen ersten Überblick über die Gedanken liefern soll, die in den anschließend aufgeführten Beiträgen Freunds in vertiefter Form zu finden sind.

Informationen

Lehrstuhlinhaberin:
Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski

Öffnungszeiten des Lehrstuhls:
nach Vereinbarung

Öffnungszeiten des Instituts (Bibliothek & Arbeitsraum):
Montag bis Freitag, 09:00 – 17:00 Uhr
Falls sich Änderungen ergeben, können Sie die aktuellen Öffnungszeiten des Instituts auch der Institutshomepage entnehmen.

Die Abholung von Klausuren aus dem Grundstudium sowie die Abgabe von Hausarbeiten kann jederzeit innerhalb der Institutsöffnungszeiten erfolgen. Für die Einsichtnahme in Klausuren aus dem Schwerpunktbereich wenden Sie sich bitte vorher an ls-rostalski@uni-koeln.de

Sekretariat:
Telefon: +49 (0)221 / 470 4864
E-Mail: ls-rostalski@uni-koeln.de

Öffnungszeiten: Bitte beachten Sie, dass das Sekretariat nur zu untenstehenden Zeiten telefonisch erreichbar ist.

Mo: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Di, Mi, Fr: 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr 
Do: 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr

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