zum Inhalt springen

Aktuelles

Abschlussdiskussion zur Ringvorlesung "Antisemitismus und Strafrecht"

Nach der interdisziplinären Annäherung an den Begriff "Antisemitismus" und der Beleuchtung von dessen Entwicklungen und Erscheinungsformen im Wintersemester 2023/24, wurde im Sommersemester 2024 der strafrechtliche Umgang mit Antisemitismus untersucht.

Diese Untersuchung soll nun ihren Abschluss in einer Diskussion mit Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Heger, Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf und Frau Prof. Dr. Dr. Rostalski zum Thema "Reformbedarf für eine effektivere Bekämpfung antisemitischer Straftaten?" finden.

Die Abschlussdiskussion findet am Donnerstag, 16.00 – 17.30 Uhr in Hörsaal VIII (Hauptgebäude der Universität zu Köln) statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Plakat

Ringvorlesung „Antisemitismus und Strafrecht“: Teil 2 im Sommersemester 2024

Nicht zuletzt der Anschlag auf Jüd*innen in Halle am 9. Oktober 2019 hat eindringlich gezeigt, dass Antisemitismus in Deutschland (nach wie vor oder wieder?) auf einen (lebens-)gefährlichen Nährboden trifft. Doch was ist Antisemitismus eigentlich genau? Gibt es DEN Antisemitismus überhaupt? Wo liegen die Wurzeln für diese Ausprägung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und welche Erscheinungsformen gilt es zu differenzieren? Welche Straftatbestände sieht unser geltendes Strafgesetzbuch für die Ahndung antisemitischer Straftaten vor? Sind diese ausreichend oder bedarf es insoweit einer Erweiterung? Vor welchen Herausforderungen stehen Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung antisemitischer Straftaten? Diesen und weiteren einschlägigen Fragen mit Studierenden aller Fachrichtungen inter- sowie intradisziplinär auf den Grund zu gehen und auf diese Weise das Problembewusstsein zu schärfen, ist das Anliegen der Ringvorlesung. In den Einheiten im Wintersemester 2023/24 haben wir uns dem Begriff „Antisemitismus“ interdisziplinär genähert. Dabei wurden dessen Entwicklungen und Erscheinungsformen (u.a. auch der institutionalisierte Antisemitismus in der NS-Zeit) aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchtet.

Aufbauend auf diesem Fundament sollen die Einheiten im Sommersemester 2024 den strafrechtlichen Umgang mit Antisemitismus in den Fokus rücken. Insbesondere soll untersucht werden, ob gesetzliche Anpassungen erforderlich sind und welche Schwierigkeiten und Herausforderungen sich bei der Verfolgung antisemitisch motivierter Straftaten stellen. Studierende der Rechtswissenschaft können eine Schlüsselqualifikation erwerben, wenn sie zu einer der Vorlesungseinheiten einen Essay anfertigen, in dem sie sich kritisch mit den jeweiligen Vorlesungsinhalten auseinandersetzen. Studierende des Studium Integrale können 3 ECTS erhalten, wenn sie zu einer der Vorlesungseinheiten einen Essay anfertigen, in dem sie sich kritisch mit den jeweiligen Vorlesungsinhalten auseinandersetzen. Die Verbuchung der ECTS wird durch das Juristische Prüfungsamt vorgenommen.

>> Zur Terminübersicht der Ringvorlesung im Sommersemester <<

Zeit online/im Heft: "Wir sind verletzlich. Macht uns das unfrei?"

Auf Zeit Online und im Heft ist heute ein längerer Beitrag von Frau Professorin Rostalski erschienen, der die Thesen ihres neuen Buchs „Die vulnerable Gesellschaft“ zusammenfasst. Für alle Interessierten geht es hier zum Artikel.

WELT-Artikel zur vulnerablen Gesellschaft

"Es gibt keine demokratiegefährdenden Diskurse"

Den Artikel von Frau Professorin Rostalski in WELT mit Anna Schneider zur vulnerablen Gesellschaft können Sie hier nachlesen. 

Rostalski bei Scobel: Empfindsame Gesellschaft

Heute wurde die Sendung Scobel zum Thema Empfindsame Gesellschaft ausgestrahlt, an der Frau Professorin Rostalski als Studiogast teilnehmen und Thesen ihres neuen Buchs diskutieren durfte. Hier geht’s zur Sendung

#1 Bestseller: Die vulnerable Gesellschaft

Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf das Buch "Die vulnerable Gesellschaft" von Frau Professorin Rostalski!! 

#1 in Fachbücher Soziologie | #1 in Fachbücher Ethik | #1 in Soziologie 

Interview: "Verletzlich sind nicht nur die sogenannten Woken"

Bei beck-aktuell ist ein Interview mit Frau Professorin Rostalski zu ihrem neuen Buch erschienen.

>> Interview lesen <<

***NEUERSCHEINUNG***: Die vulnerable Gesellschaft

Endlich da!!! Das neue Buch von Frau Professorin Rostalski „Die vulnerable Gesellschaft“ erscheint kommenden Mittwoch im Beck Verlag.

Darum geht es:
Viele der gegenwärtig sehr heftig geführten Debatten sind Ausdruck einer schleichenden Werteverschiebung. Sie verändert unsere Gesellschaft grundlegend, ist uns aber kaum bewusst. Mehr und mehr scheinen wir bereit, Einschränkungen unserer individuellen Freiheit hinzunehmen, um einem gesteigerten Sinn für Verletzbarkeit gerecht zu werden. So verwandeln wir uns langsam in eine Gesellschaft von «Vulnerablen». In ihrer mitreißenden Untersuchung macht uns Frauke Rostalski auf diesen neuen Konflikt zwischen Freiheit und Verletzlichkeit aufmerksam – und plädiert für ein offenes Gespräch: Wieviel Vulnerabilität möchten wir uns auf Kosten der Freiheit zugestehen?

WELT: "Gute Proteste, böse Proteste? Diese Doppelmoral bedroht die Demokratie"

"Begehen Klimaaktivisten Straftaten, äußern viele Journalisten und Politiker Sympathie. Die Bauernproteste hingegen werden zum „Lynchmob“ stilisiert. Unsere Gastautoren, Mitglieder des Deutschen Ethikrats, kritisieren diese Ungleichbehandlung – und erinnern an eine wichtige Grundrechtgarantie."

Den Artikel von Frau Professorin Rostalski und Herrn Professor Augsberg zur Ungleichbehandlung von Protesten können Sie in der WELT (online) nachlesen. Zum Artikel