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Aktuelles

***Neuerscheinung: Lehrbuch "Recht der Digitalisierung"***

Das Lehrbuch "Recht der Digitalisierung" ist endlich erschienen!

Die Digitalisierung hinterlässt ihre Spuren im Recht, etwa in der Vertragsgestaltung, bei Fragen der Strafzumessung oder im Verwaltungshandeln und ist damit Gegenstand der juristischen Ausbildung. Ausgehend von einer begrifflichen Klärung erörtert das Lehrbuch von Prof. Martini, Prof. Möslein und Prof. Rostalski anhand der drei großen Hauptrechtsgebiete (Öffentliches Recht, Zivilrecht und Strafrecht) die Schnittstellen, an denen Recht und Digitalisierung sich treffen.

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Studierende gesucht: Moot Court Strafrecht 2024

Am 30./31. Mai 2024 findet der bundesweite Moot Court im Strafrecht erneut statt – dieses Mal in Münster.

Hierfür suchen wir vier motivierte Studierende, die in die Rolle von Staatsanwaltschaft/Verteidigung schlüpfen möchten. Die Aufgabe der Moot Court-Teams besteht in der Vorbereitung eines Abschlussplädoyers. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen bis zum 31. Januar 2024 an: michelle.duda@uni-koeln.de  

WS 23/24: Ringvorlesung "Antisemitismus und Strafrecht"

!!! Terminänderung: Dr. Ronen Steinke – nicht am 11.12., sondern am 18.12.2023 !!!

Nicht zuletzt der Anschlag auf Jüd*innen in Halle am 9. Oktober 2019 hat eindringlich gezeigt, dass Antisemitismus in Deutschland (nach wie vor oder wieder?) auf einen (lebens-)gefährlichen Nährboden trifft. Doch was ist Antisemitismus eigentlich genau? Gibt es DEN Antisemitismus überhaupt? Wo liegen die Wurzeln für diese Ausprägung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und welche Erscheinungsformen gilt es zu differenzieren? Welche Straftatbestände sieht unser geltendes Strafgesetzbuch für die Ahndung antisemitischer Straftaten vor? Sind diese ausreichend oder bedarf es insoweit einer Erweiterung? Vor welchen Herausforderungen stehen Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung antisemitischer Straftaten? Diesen und weiteren einschlägigen Fragen mit Studierenden aller Fachrichtungen inter- sowie intradisziplinär auf den Grund zu gehen und auf diese Weise das Problembewusstsein zu schärfen, ist das Anliegen der geplanten Ringvorlesung. Die Einheiten im Wintersemester 2023/24 sollen sich dem Begriff „Antisemitismus“ interdisziplinär nähern. Dabei sollen dessen Entwicklungen und Erscheinungsformen (u.a. auch der institutionalisierte Antisemitismus in der NS-Zeit) aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchtet werden.


Aufbauend auf diesem Fundament sollen die Einheiten im Sommersemester 2024 den strafrechtlichen Umgang mit Antisemitismus in den Fokus rücken. Insbesondere soll untersucht werden, ob gesetzliche Anpassungen erforderlich sind und welche Schwierigkeiten und Herausforderungen sich bei der Verfolgung antisemitisch motivierter Straftaten stellen. Studierende der Rechtswissenschaft können eine Schlüsselqualifikation erwerben, wenn sie zu einer der Vorlesungseinheiten einen Essay anfertigen, in dem sie sich kritisch mit den jeweiligen Vorlesungsinhalten auseinandersetzen. Studierende des Studium Integrale können 2 (ggf. sogar 3) ECTS erhalten, wenn sie zu einer der Vorlesungseinheiten einen Essay anfertigen, in dem sie sich kritisch mit den jeweiligen Vorlesungsinhalten auseinandersetzen. Die Verbuchung der ECTS wird durch das Juristische Prüfungsamt vorgenommen.

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Urteilskommentar zu "Richter für Masken-Entscheidung bestraft"

"Verurteilungen von Richtern wegen Rechtsbeugung sind selten. Doch nun wurde ein Richter schuldig gesprochen, weil er die Maskenpflicht in Schulen kippte. Begründung: Als Corona-Maßnahmenkritiker sei er befangen gewesen."

– Professorin Elisa Hoven und Professorin Frauke Rostalski beleuchten in einem gemeinsamen WELT-Artikel, weshalb die politische Argumentation des Urteils juristisch kaum haltbar ist.

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